Summer in the city: Canadian Adventures Part I

Der Sommer war viel zu schnell vorbei. Wirklich. Ging dir das auch so?
Denn gerade wenn man reist und tolle Orte sieht, wunderbare Menschen trifft, neue Eindrücke gewinnt und immer wieder kaum glauben kann, was man gerade erlebt, ja, gerade dann rennt die Zeit.
Berlin, Stockholm, Kanada, Amsterdam. So viel zu sehen, so viele Erfahrungen. So viel gelacht, so viel gestaunt und so viel Dankbarkeit empfunden.
Dafür, dass ich eben diese fabelhaften Orte sehen darf. Dafür, dass ich neue Erinnerungen mit lieben Menschen sammeln kann. Und einfach für den Zauber, der jedem neuen Fleckchen Erde innewohnt.
Genau so ging es mir auch während unserer Reise entlang der Ostküste Kanadas.

16 Tage Kanada, das heißt 16 Tage volles Programm, ständig wieder packen und weiter, Eindrücke aufnehmen und zwischendurch alles aufschreiben. Egal ob im Auto, nachts im Hotelzimmer oder mitten in der Natur. Innehalten und lächeln. Durchatmen. Und sich wie verrückt über all das freuen!

In diesem Blogpost möchte ich dich gerne mit in die Städte nehmen, die wir während unserer Reise sehen durften. Dazu gehören Montreal, Quebec City, Ottawa und Toronto. Neben Vancouver im Westen des Landes sind sie die größten Städte dieses unbeschreiblichen Landes. Dabei ist keine Stadt wie die andere, erzählt also stets ihre eigene Geschichte. Beginnen wir mit Montreal, unserem ersten Stop. 🙂


Montréal

Kanadas zweitgrößte Stadt liegt direkt am Wasser, genauer gesagt am Sankt Lorenz Strom. Dieser wird uns die nächste Woche noch viel begleiten, dazu jedoch später mehr. Nach nicht einmal 24 Stunden habe ich schon mein Herz an die kanadische Metropole verloren. Dies war vielleicht auch dem geschuldet, dass wir die Stadt gemeinsam mit einem Teil unserer Familie erkunden konnten, der dort schon seit sehr vielen Jahren lebt. So ist es mir schlussendlich unfassbar schwer gefallen, Montréal den Rücken zu kehren und Auf Wiedersehen zu sagen.

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Dieses Gefühl, endlich am Ziel zu sein. Das hat sich hier wirklich schnell eingestellt. Schon am ersten Tag haben wir Dank bixi bikes unglaublich viel von der Stadt sehen können. Allein bei unserer ersten Tour haben ging es zum Mont Royal (mit einem Dreigangfahrrad. Bergauf. Bei 30 Grad. Doch selbst das hat irgendwie Spaß gemacht, da man danach mit einer unglaublichen Aussicht belohnt wurde.

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Anschließend Mittagessen und unglaublich guten Kaffee im Café Replika, mitten im lebhaften Viertel Plateu Mont Royal. Und danach einfach treiben lassen. Denn dabei entdeckt man oft die tollsten Sachen, wie zum Beispiel den endlos langen Streetmarkt La Grande Fabrique im District de Maisonneuve-Longue-Pointe. Dieser findet nur einmal im Jahr statt und gibt über 300 lokalen Künstlern, Designern und Unternehmern die Möglichkeit, ihre Produkte anzubieten. Was für ein Glück, dass wir genau an diesem einen Wochenende in Montréal waren! Ein bisschen Stöbern hier, ein bisschen mit den Leuten quatschen da – schon ist der halbe Tag vorbei.

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Ganz nebenbei konnten wir auch noch das olympische Zentrum besichtigen – Bixis sei Dank! Dieser Spirit, den solche Sportstätten verströmen, ist einfach unvergleichbar. Für meine eigene sportliche Motivation kann ich hier immer unheimlich viel mitnehmen und für mich gewinnen.

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Was unsere Kanada-Tour ganz besonders gemacht hat, war vor allem der Besuch von vielen tollen Menschen. Ein Teil meiner Familie lebt in Kanada und diesen konnten wir direkt in Montréal wiedersehen. Dabei war meine liebe Großcousine Tara wirklich wunderbar in der Rolle als tour guide und zeigte uns alle kulturellen Hotspots der Stadt. Vom größten asiatischen Supermarkt in China Town zu einem riesigen Farmer’s market in Little Italy war alles dabei. Dort gab es nicht nur unglaublich leckeres Obst und Gemüse aus der Region, sondern auch den besten Ahornsirup Kanadas. 😉
Ein wahr gewordenes Paradies.

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Besonders wohl gefühlt habe ich mich auch in den Straßen des Plateau Mont Royals. Wirklich jedes Haus sieht anders aus und erzählt seine ganz persönliche Geschichte. Schlendern, schauen, stehen bleiben, genießen und immer mal wieder in einem der süßen Cafés oder Läden verschwinden.
Das ist genau der richtige Weg, um dieses Viertel aufzusaugen und nie wieder loszulassen.

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Der Abschiedsschmerz am Ende dieser wundervollen 4 Tage war wirklich groß. Doch wer weiß, vielleicht sehen Montréal und ich uns ganz bald wieder? 🙂


Toronto

Wenn man mitten aus der Natur kommt, kann Toronto auf Anhieb etwas erschlagend sein. Als fünft größte Stadt Nordamerikas irgendwie auch verständlich. Daher gilt: erstmal ankommen und den Großstadtdschungel auf sich wirken lassen. Einfach auf den großen Zug aus bunten Lichtern, riesigen Hochhäusern und unzähligen Kulturen aufspringen – wer weiß, wohin die Reise führt…

Direkt am ersten Morgen wurden wir von einem strahlend blauen Himmel empfangen.
Vor dieser tollen Kulisse zeichneten sich die Wolkenkratzer und anderen Gebäude ab wahnsinnig beeindruckend und irgendwie ein Gefühl des Angekommenseins.
Immer wieder kurz rein in die Metro, schwimmen im Strom der Menschenmassen, viele verschiedene Sprachen, Schnelligkeit und gleichzeitig Ruhe.

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Nach einem Vormittag voller Entdeckungen geht es dann nachmittags ab Richtung Downtown. Auf dem Weg dahin späht der CN-Tower immer wieder zwischen den Häusern durch, egal, wohin wir laufen. Ein Plattenladen hier, ein ausgefallener Barber-Shop da. Und auf der anderen Straßenseite stehen Menschen schon um 17 Uhr Schlange, um in einem der begehrtesten Restaurants dieses Bezirks einen Tisch zu bekommen.
Immer wieder Graffitis an den Wänden, wahre Kunstwerke.
Danach machen wir einen kurzen Abstecher nach Chinatown, um schlussendlich auf dem Kensington Market zu landen. Wenn es ein Paradies für Second Hand Shops, Organic Markets und die unterschiedlichsten Restaurants gibt, dann ist es definitiv dieser Teil Torontos.
Überall duftet es nach Köstlichkeiten aus aller Welt, die Auswahl ist riesig.
Streetart ziert die Gebäude, egal wohin man sich dreht.
So viel zu sehen, so viel zu erleben. Und irgendwann wird es langsam dunkel, denn schöne Tage verfliegen schließlich immer besonders schnell.

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Am nächsten Morgen geht’s ganz früh raus, ab auf den CN Tower.
Die Stadt liegt noch im Nebel und erwacht gerade erst so richtig. Mit dem Aufzug geht es auf 342 Meter Höhe und als wir aus dem Aufzug treten, empfängt uns eine wirklich atemberaubende Aussicht. Hochhäuser, die eingehüllt in morgendlichen Nebel unter uns ganz klein aussehen. Und in 100 Kilometern Entfernung liegen die Niagara Fälle.

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Toronto Island am Nationalfeiertag. Das bedeutet Menschenmassen, wohin das Auge reicht und völlig überfüllte Fähren, die die wartenden Passagiere auf die andere Seite bringen. Entgehen lassen darf man sich diese perfekte Aussicht auf die Skyline jedoch auf keinen Fall, daher entschieden wir uns dafür, diese kleine Fahrt erst gegen Abend anzutreten. Hat sich definitiv gelohnt!
An einem kleinen, etwas weniger stark besuchten Aussichtspunkt setzen wir uns hin und schauen auf die kanadische Metropole, die von der untergehenden Sonne in ein wunderbares Licht getaucht wird.
Ein perfekter Abschluss, der einen bittersüßen Beigeschmack hat.

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Danke, dass du dich mit uns auf diese kleine Reise durch Kanadas größte Städte begeben hast! Nächstes Mal gibt es dann ein paar Tagebuchseiten über das komplette Gegenteil; die kanadische Natur inklusive Grandes Bergeronnes und Algonquin Provincial Park.
Stay tuned! 🇨🇦

 

 

Verfasst von

Herzlich willkommen! Schön, dass du da bist. Hier findest du eine Kombination aller meiner Leidenschaften: Reisen, Schreiben, Mode und Sport. Viel Spaß beim Lesen!

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