Abenteuer Auslandssemester: Seit einem Monat in Madrid.

¡Hola y Bienvenido!
Ein neuer Blogpost steht in den Startlöchern.
Dieses Mal direkt vom Campus meiner Uni, wo ich es mir auf einer Bank gemütlich gemacht habe und die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut genieße.
Hier im Zentrum Spaniens ist der Frühling eingekehrt. Lieblingsjahreszeit. So, so schön!
Unglaublich, dass die spanische Hauptstadt und ich am Montag schon unser Einmonatiges gefeiert haben. Wie schnell die Zeit vergeht!
Und gleichzeitig kommt es mir so vor, als wäre ich nie woanders gewesen.
Madrid fühlt sich wirklich schon wie Zuhause an.
Also, beginnen wir mit diesem kleinen Monats-Update, ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Lesen! 🙂


GELAUFEN

Jeden Tag mindestens 10.000 bis 15.000 Schritte, manchmal sogar mehr.
In einer so großen Stadt wie Madrid ist das auch irgendwie naheliegend, schließlich gibt es unheimlich viel zu sehen und zu erleben.
Blick immer schön nach oben richten, ja nichts übersehen, einfach genießen.
Noch dazu hatten wir bisher fast ausschließlich sehr gutes Wetter inklusive strahlendem Sonnenschein, sodass ich gar nicht drinnen sitzen bleiben konnte.
Mein Ziel: Jeden Tag eine neue Ecke entdecken, auch wenn sie nur ein Paar Schritte von meiner Wohnung entfernt sein mag.
Joggend kann man natürlich ebenfalls super die Stadt erkunden.
Ob Retiro-Park, Campo del Moro oder einfach nur die Innenstadt – alles super geeignet, um für den nächsten Wettkampf zu trainieren, oder einfach nur die Aussicht zu genießen! 😉

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GEFAHREN

Metro. Sehr viel Metro. Immer 45 Minuten hin zur Uni und wieder zurück.
So ist das eben, wenn man gerne im Zentrum wohnen möchte, die Uni jedoch ziemlich weit außerhalb liegt.
An sich macht mir das aber nicht allzu viel aus, denn die Metro ist immer pünktlich und man hat Zeit, Nachrichten zu beantworten, sich mit spanischer Musik auf die nächste Vorlesung einzustellen, zu schreiben, oder einfach mit Freunden zu quatschen. 🙂


kennenGELERNT

Menschen aus aller Welt, die hier in Madrid zum studieren zusammenkommen.
Ist das nicht schön?
Sehr dankbar bin ich hierbei für meine tolle Gruppe aus „Internationals“, zu der Studenten aus Frankreich, den Niederlanden, den USA, Litauen und Deutschland zählen.
Wir kochen zusammen, unternehmen viel gemeinsam, gehen feiern und reden einfach über Gott und die Welt.
Außerdem freue ich mich riesig, schon so viele „Einheimische“ in meinen Kursen kennengelernt zu haben. Da ich jedes meiner Fächer aus einem anderen Studiengang stammt, habe ich auch jede Vorlesung mit ganz unterschiedlichen Gruppen.
Doch in je mehr Gruppen man ist, desto mehr Leute kann man auch kennenlernen!
Dabei sind mir bisher alle, mit denen ich zu tun hatte, unglaublich freundlich begegnet und hatten eine Engelsgeduld mit mir und meinen Wortfindungsproblemen im Spanischen. 😀

All‘ das trägt sehr dazu bei, dass ich mich nach einem Monat hier schon vollkommen zuhause und „angekommen“ fühle.

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GEKÄMPFT

Mit der Bürokratie der Universidad Rey Juan Carlos. Ooooohje.
Meine Familie und alle meine Freunde, ob in Madrid oder zuhause, können sicher schon ein Lied davon singen!
Ich versuche mal, das Chaos mit einem Satz zu beschreiben:
Nach drei Wochen hier konnte ich nach langem Hin und Her meinen finalen Stundenplan in den Händen halten und nach nun mittlerweile vier Wochen habe ich ENDLICH auch meinen sechsten Kurs wählen können.
Das war schon alles nicht so ganz entspannend, da man hier leider auf Rückmeldungen ewig wartet und auch die Organisation etwas zu wünschen übrig lässt.
Nach einiger Zeit habe ich mich jetzt aber darauf eingestellt und nehme es einfach hin.
Vor allem, da die Mitarbeiter der Uni wirklich sehr hilfsbereit sind und sich irgendwie jede Baustelle letztendlich auch wieder auflösen lässt. 🙂
Man kann es ja sowieso nicht ändern, Jammern hat ja bekanntlich noch nie jemandem geholfen! 😉


herausGEFORDERT

… hat mich die spanische Sprache.
Da ich logischerweise gerne in jedem meiner Kurse Anschluss finden und auch möglichst viele spanische Studenten kennenlernen möchte, versuche ich, hier immer wieder über meinen Schatten zu springen und einfach zu sprechen.
Nicht wirklich nachdenken, einfach machen.
Fast immer bin ich in meinen Vorlesungen die einzige Person, deren Muttersprache eben nicht Spanisch ist, was das Ganze dann doch etwas erschwert.
Jedoch komme ich besser zurecht, als ich es anfangs befürchtet habe.
Hier lässt sich also definitiv sagen, dass es sich sehr lohnt, einen Schritt aus der eigenen Komfortzone zu machen und einfach drauflos zu reden! 🙂


GEWÖHNT

An die tägliche Fahrt zur Uni. 45 Minuten können schneller vorübergehen, als ich anfangs befürchtet habe!
An das Leben hier auf dem Campus und die spanischen Vorlesungen. Das alles erschlägt mich nicht mehr so sehr, ich finde mich gut zurecht und fühle mich auf dem Campus wirklich wohl.
An meine Wohnung und meine sechs Mitbewohner. Auch wenn die Wohnung nicht so ganz mit meiner WG in Wiesbaden mithalten kann, habe ich sie sehr in mein Herz geschlossen. Die Lage ist unschlagbar, mein Zimmer ist wirklich schön und besonders meine Mitbewohner habe ich sehr lieb gewonnen.


GEFREUT

Über meine ersten Besucher hier in Madrid.
Direkt nach anderthalb Wochen konnte ich meinen Freunden Annika und Jakob die Stadt zeigen und hatte somit ein bisschen Heimat hier, 1900 Kilometer entfernt von Zuhause.
Eine Woche später freute ich mich dann über den Besuch meiner Freundin Kati, mit der ich gemeinsam in Wiesbaden studiere. Auch wir hatten eine ganz tolle Zeit mit vielen Erlebnissen, Lachern, Essen und Gesprächen bis tief in die Nacht.

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GELEBT

Wie du es dir wahrscheinlich schon denken kannst, bietet Madrid unfassbar viele Möglichkeiten, sich mit Freunden zum Essen oder auf ein Weinchen zu treffen.
Außerdem kann man hier wirklich sehr gut ausgehen, auch hier ist die Liste von Optionen endlos.
In den ersten Wochen des Semesters muss man diese natürlich auch nutzen. 🙂
Ansonsten habe ich direkt jeden Sonnenstrahl aufgesogen, viel mit allen hier geredet, bis tief in die Nacht, eine Menge getanzt, gelacht und einfach gefreut.

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GELIEBT

Mein Viertel „La Latina“.
Die wunderschönen Gebäude.
Alle Parks und Joggingstrecken, die ich bisher schon erkundet habe.
Das perfekte sonnige, aber trotzdem noch nicht zu warme Wetter.
Die Möglichkeit, an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken.
Die Art der Menschen hier und vor allem ihr schönes Castellano, das man als Ausländer wirklich problemlos verstehen kann.
Meine beste Freundin Sophie, weil wir endlich wieder mehr Zeit miteinander verbringen können.
Ihre Freundinnen, die mich so lieb aufgenommen und direkt die Nacht zum Tag gemacht haben. 😉
Das Gefühl, angekommen zu sein.
Einfach die Chance, hier sein zu dürfen und all‘ das erleben zu können.
Ich bin gerade wirklich sehr sehr glücklich! 🙂

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GESPANNT…

… wie anstrengend die Uni noch wird? Gerade wirkt das eher wie die Ruhe vor dem Sturm…
… auf viele weitere Begegnungen mit neuen Leuten.
… ob ich doch irgendwann Heimweh bekomme.
… ob es noch einmal ein organisatorisches Riesenchaos gibt, oder das Schlimmste jetzt endgültig geschafft ist!? 😉
… auf viele weitere liebe Besucher.
… ob ich mir irgendwann meine DNI auswendig merken kann. 😀
… wie sich mein Spanisch verbessert, wenn ich es noch aktiver verwende.
Schon in den letzten Tagen habe ich festgestellt, wie es für mich immer alltäglicher geworden ist, die Sprache zu sprechen und ich nicht mehr so viel nachdenken muss.
Wir sehen ja dann, was ich Mitte März dazu sagen kann! 😉
… ob ich mich irgendwann an diese späten Abendessenzeiten gewöhnen kann…

Autor: AMELIERUNA

Herzlich willkommen! Schön, dass du da bist. Hier findest du eine Kombination aller meiner Leidenschaften: Reisen, Schreiben, Fair Fashion und Sport. Viel Spaß beim Lesen!

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